Positionierung

Gegründet: 1995
Absicht: Mit unserem Engagement wollen wir einen substanziellen Beitrag zur Weiterentwicklung des Gesundheitswesens zu leisten.
Überzeugung: Trotz verfestigter Strukturen und komplexer Zusammenhänge lassen sich sowohl auf Systemebene als auch in den Gesundheitsbetrieben positive Veränderungen erzielen.

Diese Verbesserungen betreffen die Effektivität und Effizienz in der Leistungserbringung sowie die Qualität der Prozesse und Ergebnisse. Im besten Fall wird der Nutzen für die PatientInnen gesteigert und zugleich der Ressourceneinsatz optimiert. Beispiele dafür gibt es genug: Im Krankenhaus sind es tagesklinische Strukturen mit entsprechend optimierten Prozessen, interdisziplinäre Erstversorgungseinrichtungen, ein zentrales OP-Management oder ein abteilungsübergreifendes Belegungsmanagement. Auf Systemebene sind es integrierte Versorgungsmodelle, die Nutzung von Benchmarks für die Planung und Steuerung der Versorgung oder die Unterstützung von PatientInnen mit chronischen Krankheiten. Ökonomische oder betriebswirtschaftliche Überlegungen sollten auf ein inhaltliches Ziel ausgerichtet sein – aus unserer Sicht auf die PatientInnen und Ihre Bedürfnisse. Erst wenn man sich für diese interessiert, bekommt ökonomisches Handeln einen tieferen Sinn. Dies gilt verstärkt in einer Zeit zunehmender Budgetknappheit, in der es umso wichtiger wird, die verfügbaren Ressourcen bestmöglich zum Nutzen der PatientInnen bzw. der Bevölkerung einzusetzen.

Die Optimierung der Prozesse ist als wesentlicher Schlüssel zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Steigerung der Effizienz anzusehen. Transparente, durchgeplante und flüssige Abläufe führen zu einem win-win, d.h. zu besseren Outputs und zu höherer Wirtschaftlichkeit. Durchlaufzeiten werden kürzer, Fehler vermieden und Ressourcen gespart. Aber auch die MitarbeiterInnen als wichtigste Ressource bekommen Unterstützung bei Ihrer täglichen Arbeit. Sie können sich besser orientieren und auf die schwierigen, herausfordernden Aufgaben konzentrieren, wenn die Routinearbeit durch mehr Klarheit und höhere Verlässlichkeit erleichtert wird.

Die Prozessorientierung sollte sich aber nicht auf den engen Rahmen des einzelnen Gesundheitsunternehmens beschränken. Die große Herausforderung besteht darin, PatientInnen kontinuierlich und möglichst ohne Reibungsverluste in Bezug auf Information, Kommunikation und Entscheidungsfindung über alle Versorgungsstufen und Leistungserbringer hinweg zu betreuen. Auch dieser integrative Versorgungsansatz kann die Qualität steigern und Ressourcen sparen helfen.